Triff dein Team: Christoph Wälter

Christoph Wälter, pflegerische Abteilungsleitung der Neurologischen Frühreha, mag Schokolade. Er sucht aber noch nach einer Sorte, die nicht dick macht. Außerdem ist Christoph auf der Suche nach Menschen. Menschen mit Humor und Lust auf neue Herausforderungen in der Pflege. 

Christoph klingt ziemlich nett und die Neurologie spannend? Nimm unkompliziert Kontakt auf und: Triff dein Team. 

Erzählst du ein paar Worte über dich?

Mein Name ist Christoph Wälter und ich bin jetzt ziemlich genau 20 Jahre hier im Krankenhaus als Pflegekraft tätig, davon 11 Jahre als Abteilungsleitung der Neurologischen Frühreha Phase B.

Ich komme aus dem kleinen schönen Sauerland und hatte mich damals entschlossen, auch mal über den Tellerrand zu schauen und das große Hamburg kennenzulernen, aber spätestens nach 3 Jahren wieder zurück zu kehren - was wohl nicht funktioniert hat.

Erinnerst du dich an deine eigene Bewerbung?

Ja, ich hatte mich in sechs Krankenhäusern beworben - ohne jemals irgendetwas von den Häusern erfahren zu haben. So wurde ich in fünf großen Kliniken zum Vorstellungsgespräch eingeladen und eben in das kleine Krankenhaus Groß-Sand.

Ich hatte zwei Tage für die Gespräche und war überwältigt von der Stadt und der Größe der Krankenhäuser. Allerding waren es nicht die großen Kliniken für die ich mich schlussendlich entschieden habe; es war komischerweise nur ein Krankenhaus, was mich nachhaltig beeindruckt hat. Mein jetziger Arbeitgeber.

Warum Groß-Sand?
Ich habe ein besonderes familiäres Flair, eine Lockerheit und trotzdem sehr hohe Professionalität verspürt. Und das ist bis heute so.
Wie war dein Weg in Groß-Sand?

Ich habe hier als junger frisch examinierter Krankenpfleger angefangen, der noch viel zu lernen und natürlich auch noch einige Flausen im Kopf hatte. Nach zwei Jahren habe ich eine Weiterbildung zum Praxisanleiter bekommen weil mir die Schülerarbeit extrem viel Spaß gemacht hat. Nach ungefähr acht Jahren war eine Stelle als Stationsleitung vakant, welche ich nach reichlich Überlegung dann angenommen habe. Eigentlich wollte ich nicht führen, sondern geführt werden jedoch hat es besser geklappt als ich anfangs dachte.

Ich muss aber zugeben das alle Teams, die ich bisher geleitet habe, es mir leicht gemacht haben, zu führen und zu leiten. Es ist schön zu erleben das die eigene Philosophie und Vorstellung von Pflege von den Teams immer mit Leben gefüllt wurde und wir uns gemeinsam immer weiter entwickelt haben. Mittlerweile ist unsere Abteilung übrigens nicht nur in Hamburg sondern auch über die Landesgrenzen bekannt.

Was charakterisiert dein Team?

Das Team der NNF ist eine vielfältige Truppe, in der alle Altersgruppen vertreten sind - vom Greenhorn bis zur erfahrenen Fachpflegekraft. Jeder hat seine individuellen Stärken und Schwächen, aber gemeinsam gleichen wir uns aus.

Wer dein Team verstärken will, kann dich bereits im Vorstellungsgespräch kennenlernen - warum überlässt du diese Aufgabe nicht anderen?

Mir ist wichtig, dass die Besonderheiten der Neurologischen Frühreha und unseres Arbeitsalltags vermittelt werden - und das kann am besten wer auch täglich mit allen Facetten, die das Arbeitsleben so mit sich bringt, konfrontiert ist.

Man muss dafür brennen, was man macht. Nur so kann das Feuer auch weitergegeben werden. Ich lasse Bewerber*innen auch gerne auch mit anderen Kolleg*innen reden. Lasst uns sofort kennenlernen und Barrieren von Anfang an abbauen.

Dein Tipp gegen Nervosität beim Bewerbungsgespräch?

Nervosität beim Bewerbungsgespräch ist für mich völlig normal und menschlich. Aus Erfahrung kann ich aber auch sagen, dass bisher bisher alle Bewerber*innen nach nur wenigen Minuten die Nervosität ablegen konnten und sich recht wohl gefühlt haben im Gespräch.

Auch als Abteilungsleitung führe ich Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe. Ich bin genauso Krankenpfleger wie du; ich habe die Pflege am Bett nie komplett verlassen. 

Was sollte man mitbringen nach Groß-Sand?
Aus meiner Sicht vor allem: Neugierde auf Neues, Empathie, Team-Spirit und Humor.
Humor haben wir schonmal gehört - warum ist der in eurer Arbeit so wichtig?

Humor und Freude am Leben sind wichtige Eigenschaften, weil damit auch der teils anstrengende Arbeitsalltag leichter von der Hand geht.

Auch wenn nicht immer alles zum Lachen ist, und wir auch hier mit ernsten und bewegenden Momenten konfrontiert werden, hilft einen ein harmonischer und humorvoller Umgang untereinander. So lassen sich auch schwierige Zeiten gut kompensieren.

Und fachlich? Was sind die Voraussetzungen, bei euch zu arbeiten?

Praktische Erfahrungen sind toll, aber nicht zwingend notwendig. Wir arbeiten alle generell gleich ein. In der ersten Zeit wirst du noch nicht voll eingeplant, sondern agierst als sogenannter Schatten erfahrener Kolleg*innen.

Wer aber viel Erfahrung mitbringt, ist ebenso herzlich willkommen. Wir freuen uns darauf, von dir zu lernen!

Wie bist du erreichbar?

Gern direkt per Mail oder telefonisch - wir machen das ganz unkompliziert. Du willst Groß-Sand erleben? Dann lass uns doch für eine Hospitation verabreden - auch das ist jederzeit möglich.